"Es tut weh"

Die Stimmen zum Mainz-Spiel

Durchgekämpft, ohne Erfolg: Milos Veljkovic und Milot Rashica (Foto: nordphoto).
Profis
Mittwoch, 21.04.2021 / 23:37 Uhr

Von Anne Gossner und Yannik Cischinsky

Zu Diskutieren gab es nach der 0:1-Heimniederlage und der damit sechsten Bundesliga-Niederlage in Folge (zum Spielbericht) eine Menge. Vor allem der vermeintliche Ausgleich unmittelbar vor der Pause, der nach Entscheidung durch Videobeweis zurückgenommen wurde, sorgte für Gesprächsstoff. "Ich sehe keine klare Fehlentscheidung und ich sehe auch kein Foul nach Ansicht der Bilder", sagte Cheftrainer Florian Kohfeldt, der dem Schiedsrichter dennoch keinen Vorwurf machte. Auch Theodor Gebre Selassie machte in der angespannten tabellarischen Situation deutlich: "Ich möchte nicht zu viel über den VAR reden. Wir hatten danach genug Möglichkeiten, das Tor zu schießen. Das haben wir nicht geschafft."

WERDER.DE fasst die Stimmen von Kapitän Niklas Moisander, Vize-Kapitän Theodor Gebre Selassie sowie Geschäftsführer Fußball, Frank Baumann und Cheftrainer Florian Kohfeldt zusammen.

Zum Spielverlauf:

Torraumszene mit Kevin Möhwald und Robin Zentner.
Szene des Spiels: Kevin Möhwalds Einsatz wurde als strafbar geahndet (Foto: nordphoto).

Niklas Moisander: "Es tut weh, wir hätten heute gewinnen müssen. Vorne schaffen wir es nicht, ein Tor zu schießen und hinten bekommen wir ein unglückliches Gegentor. Die Leistung war da und wir haben aggressiv gespielt. Wir haben heute gezeigt, dass wir bis zum Ende kämpfen und das werden wir auch weiterhin so machen."

Theodor Gebre Selassie: "Ich denke, wir waren insgesamt das bessere Team. Wir waren in den Zweikämpfen, mit dem Tor vor der Halbzeit wären wir wieder im Spiel gewesen, aber im Abstiegskampf laufen manchmal die Dinge gegen einen. Das muss man akzeptieren. Wir haben einfach Probleme, Tore zu erzielen."

Frank Baumann: "Wir wussten es wird ein Kampfspiel und das haben wir auch angenommen. Dann haben wir ein Geschenk verteilt und machen kurz vor der Pause den Ausgleich, der nicht zählt. Trotzdem haben wir nicht aufgeben und hatten deutlich mehr Spielanteile. Die Enttäuschung ist sehr groß."

Florian Kohfeldt: "Es war ein sehr intensives Spiel, in dem es keinen Rhythmus gab. Für beide Mannschaft stand viel auf dem Spiel und das hat man auch gesehen. Letztendlich treffen beide Teams, aber unser Tor wird aberkannt. Ich denke, ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Natürlich bin ich enttäuscht."

Zum Abstiegskampf:

Theodor Gebre Selassie: "Der heutige Abend ist bitter für uns. Wir haben heute gegen einen direkten Konkurrenten verloren und sind jetzt in der Situation, in der wir nicht sein wollten. Wir sind komplett unten drin im Abstiegskampf. Das müssen wir annehmen."

Niklas Moisander: "Am Samstag haben wir ein sehr wichtiges Spiel gegen Union Berlin, das ist klar. Wir sind jetzt mitten im Abstiegskampf. Aber wir haben es letztes Mal geschafft und werden es dieses Jahr auch schaffen."

Frank Baumann: "Wir sind immer zuversichtlich, wissen aber auch, dass es sehr, sehr schwer wird. Das heißt, wir müssen jetzt punkten. Wir haben jetzt einige Spiele nicht gewonnen und sind jetzt unten mit dabei. Die Spieler sollen sich jetzt erholen und am Samstag alles rausholen und sich endlich belohnen. Die Mannschaft macht vom Kopf her einen stabilen Eindruck. Wir haben auf jeden Fall die Qualität, in der Liga zu bleiben. Der volle Fokus liegt auf den letzten Spielen."

Florian Kohfeldt: "Wir tun jetzt gut daran, zu punkten. Wir haben sechs Spiele nicht gewonnen und haben es nicht geschafft, die Tore zu erzwingen. Es ist wichtig, dass wir auf uns schauen. Das heißt auch, dass es an uns liegt und wir die Leistung weiter stabilisieren, auch wenn es schwer wird."

Zum aberkannten Tor:

Referee Marco Fritz hebt den Arm.
Das Eingreifen des VAR sorgte für jede Menge Gesprächsstoff (Foto: nordphoto).

Theodor Gebre Selassie: "Ich erinnere mich an eine Situation in Köln, bei dem kein Foul gegen unseren Torhüter gepfiffen wurde. Heute war das offenbar zu viel. Für mich war es ein reguläres Tor. Aber ich möchte nicht zu viel über den VAR reden. Wir hatten danach genug Möglichkeiten, das Tor zu schießen. Das haben wir nicht geschafft. Das verfolgt uns die letzten spielen. Wir haben heute eine große Chance vergeben."

Frank Baumann: "Im Spiel war es schwer zu sehen, aber im Fernsehen konnte ich kein Foul erkennen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum der Schiedsrichter das Tor zurückgenommen hat. Meiner Meinung nach ist das keine klare Fehlentscheidung und dann habe ich den Sinn eines Videoschiedsrichters auch nicht verstanden."

Florian Kohfeldt: "Der Ball ist frei und ich sehe kein Foul. Daher ist das keine klare Fehlentscheidung. Wenn ich an Köln zurückdenke, wird das Tor gegeben, was ein klares Foul war. Heute wird der Treffer aberkannt. Aber ich möchte hier jetzt keine Schuldzuweisungen machen."

 

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